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Heike van Laak
Gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Programms?
Das Thema „Geld“ war schwierig. Anfangs habe ich versucht, beim Arbeitsamt Gelder zu „erbetteln“, was mir nicht gelungen ist. Die Arbeitsagentur ist ja verpflichtet, die Leute zu vermitteln, die sie registriert hat. Aber diese erfüllten unsere Kriterien, wie abgeschlossenes Studium, oft nicht. Aus diesem Grund haben wir uns weiter umgehört und sind auf die ING-DiBa gekommen, die sich daraufhin dazu bereit erklärte, das Volontärprogramm zu finanzieren. Die ING-DiBa hat sich übrigens auch schon im Vorfeld für den Verbraucherjournalismus eingesetzt; sie hat beispielsweise den jährlich ausgeschriebenen “Helmut Schmidt-Preis für Verbraucherjournalisten“ ins Leben gerufen und unterstützt die „Sommerakademie Verbraucherjournalismus“ an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Was erwarten Sie von dem Programm?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen einen Zugang zum Verbraucherjournalismus bekommen und lernen, dass es eine besondere Kunst ist, Verbraucherthemen geschickt und interessant aufzubereiten. Wir möchten den Volontären den Einstieg in die Berufswelt erleichtern und im Gegenzug natürlich auch von ihrem journalistischen Talent profitieren.
Nach welchen Kriterien suchen Sie die Bewerber für das Programm aus?
Die Bewerber sollten ein abgeschlossenes Studium oder vergleichbare journalistische Erfahrungen haben. Wir freuen uns, wenn schon aus der Bewerbung sichtbar wird, dass jemand den klaren Berufswunsch hat, Journalist zu werden. Das äußert sich meist dadurch, dass bereits während des Studiums freie journalistische Mitarbeiten oder Praktika absolviert wurden. Wer schon Erfahrung mitbringt, hat sicher bessere Chancen, aber besonders wichtig ist das Interesse an „Verbraucherthemen“ und eine Affinität zu wirtschafts- und gesundheitspolitischen Themen.
Das Interview führte Nike Wilhelms.
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