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Wie und warum entstand das Programm?
Welcher ist der günstigste Internetanbieter? Worauf muss ich bei der Planung meiner Altersvorsorge achten? Wie wechsele ich meinen Stromanbieter? Diesen und ähnlichen Fragen müssen sich Verbraucher immer häufiger stellen. Ein Grund ist vor allem die zunehmende Flexibilisierung der Märkte, zum Beispiel durch Privatisierung öffentlicher Versorgung wie der Telekommunikation oder die Liberalisierung des Energiemarktes. Verbraucher haben zunehmend die Qual der Wahl, denn die Angebote etwa von Finanzdienstleistungen oder der Gesundheitsvorsorge werden vielfältiger und damit gleichzeitig schwieriger zu durchblicken.
Kritischer Verbraucherjournalismus braucht gut ausgebildete Medienmacher
2003 lud der vzbv deshalb zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Verbraucherjournalismus in Deutschland“. Die anwesenden Journalisten schlugen vor, erste Schritte in Sachen Ausbildung zum Verbraucherjournalisten zu unternehmen. Hintergrund war eben die Überlegung, dass verbrauchernahe Themen in den Medien einen immer größeren und wichtigeren Platz einnehmen, es aber gleichzeitig an kompetenten Journalisten fehlt, die diese Themen recherchieren, einordnen und lesergerecht aufbereiten. Die Idee zu praxis4 war geboren. Der vzbv nahm Kontakt zur Stiftung Warentest auf, und gemeinsam riefen sie innerhalb eines Jahres das Programm ins Leben.
Die Initiatoren Heike van Laak (Stiftung Warentest) und Carel Mohn (ehemals vzbv) erzählen im Interview von den praxis4-Anfängen.
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